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Hunde zählen seit jeher zu den beliebtesten Haustieren. Egal, ob sie einfach als Begleithunde oder für spezielle Aufgaben als Wachhunde, Schutzhunde, Jagdhunde, Lawinenhunde, Drogenfahndungshunde, Blindenhunde und dergleichen ausgebildet und eingesetzt werden. Am besten sieht man sich in einem Tierheim nach einem passenden Hund um. Dort erfährt man mehr über die Eigenheiten des Tieres wie z.B. über seine Verträglichkeit mit anderen Hunden und Haustieren, ob es an Kinder gewöhnt ist und vieles mehr. Welpen sollten mindestens 10 Wochen alt sein, wenn sie von der Mutter getrennt werden und sollten die Grundimpfung und eine Entwurmung hinter sich haben. Gesunde Hunde erkennt man an klaren Augen, dichtem, gleichmäßigem Fell, sauberen Ohren und an ihrer Vitalität. Eine Kennzeichnung des Hundes mit Mikrochip ist jedenfalls empfehlenswert, damit das Tier leicht identifiziert werden kann, sollte es einmal "ausreißen". Wer keinen Garten besitzt, sollte sich eher für einen kleinwüchsigen Hund entscheiden. Ältere Menschen sind mit älteren Hunden aus einem Tierheim bestens bedient, weil diese Hunde meist ruhiger sind und sich ebenfalls einen schönen Lebensabend verdient haben. Hunde mit starkem Jagdtrieb können Probleme beim Freilauf in der Natur machen, weil sie jede Wildfährte verfolgen. Wer unbedingt einen Rassehund haben möchte, wendet sich an einen renommierten Züchter und prüft, unter welchen Umständen die Welpen aufgezogen werden. Keinesfalls sollte ein Hund von einem Billiganbieter oder von einem fliegenden Händler gekauft werden, weil deren Hunde meist aus Zuchtbetrieben stammen, die Hundewelpen ausschließlich als gewinnbringende Ware ansehen und sie nicht selten unter extrem tierquälerischen Bedingungen aufziehen. Solche Hunde sind überdies oft schwer verhaltensgestört und äußerst anfällig für Krankheiten. Auf keinen Fall sollten sogenannte Kampfhunde oder Qualzüchtungen mit verkrüppelter Nase, hervorquellenden Augen, zu vielen Hautfalten etc. gekauft werden. Das Kupieren von Ohren und Schwanz ist Tierquälerei und in Oberösterreich grundsätzlich verboten. Folgende Impfungen sind notwendig: Tollwut, Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose. 8 Wochen nach der Grundimpfung (7.-9. Lebenswoche) ist eine Wiederholungsimpfung erforderlich. In der Folge wird der Hund jedes Jahr nachgeimpft.  Haltung Hunde brauchen eine Bezugsperson (einen Rudelführer), der sie sich unterordnen. Schon im Welpenalter soll sich das Jungtier an Hals-band und Leine gewöhnen können. Die richtige Erziehung eines Hundes erspart später viel Ärger. Gehorsamsübungen mit immer gleichen Befehlen wie "Komm!", "Sitz!", "Platz!" "Aus!", "Pfui!", "Bei Fuß!" sind wichtiger als das Pfötchengeben und andere Kunststücke. Speziell für größere und dominantere Hunde empfiehlt sich der Besuch von Abrichtekursen, wie sie von diversen Hundeklubs und Vereinen angeboten werden. Hunde dürfen nicht dauernd angebunden sein und gehören weder in einen Zwinger, noch an die Kette oder ins Bett: Ein eigener Ruheplatz (Körbchen, Decke, Teppich) in der Wohnung gibt dem Tier das beruhigende Gefühl, auch während der Ruhephase bei seinem "Rudel" sein zu dürfen. Deshalb sollten sie auch selten länger als 2-3 Stunden ohne "Frauchen" oder "Herrchen" alleine gelassen werden. Für die Haltung im Freien (Hundehütte, Matte etc.) sowie für die Verwendung von Anbindevorrichtungen (Halsband, Brustgeschirr etc.) gilt es, die diesbezüglichen Vorschriften zu beachten. Sollte der Hund z.B. doch in einem Zwinger gehalten werden müssen, so muss dieser mindestens 15 m2 groß sein, das Tier darf nicht angebunden sein, muss Bewegungsmöglichkeit außerhalb des Zwingers bekommen u.v.a.m.
Je nach Rasse und Größe muss ein Hund 2-3x täglich mindestens 1/2 Stunde äußerln geführt werden. Der Hundeführer ist verpflichtet, sich an die Vorschriften bezüglich Leinen-und Beißkorbpflicht zu halten und Kot von Straßen, Gehwegen, Gärten und Parkanlagen zu beseitigen. Einmal pro Jahr ist der Besuch eines Tierarztes für Kontrolluntersuchung, Impfungen, Entwurmung etc. unerläßlich. Die Erstausstattung besteht aus Halsband (Würge- oder Stachelhalsbänder sind verboten!), evtl. Zecken- und Flohhalsband, Leine, Wassernapf, Fressnapf, Körbchen, evtl. Transportkäfig, Hundespielzeug und einer speziellen Bürste bzw. einem Kamm zur Fellpflege Ernährung Fressnapf und Wassernapf müssen stabil, rutschfest sein und an einem ungestörten, schattigen Ort aufgestellt werden. Welpen wer-den anfangs täglich 4x gefüttert, dann kann schrittweise auf zweimalige Fütterung (ab ca. 9 Monaten) reduziert werden. Die letzte Mahlzeit sollte nicht zu spät verabreicht werden, damit der Hund vor der Schlafphase noch ausreichend Zeit zum Verdauen hat. Am besten füttert man fertige Vollnahrung, die der Fachhandel anbietet. Das Futter muss Raumtemperatur haben (nie direkt aus dem Kühlschrank füttern!). Küchenabfälle, Süßigkeiten, Speisereste und Röhrenknochen dürfen keinesfalls verfüttert werden. Geeignete Belohnungen wie Hundekekse und dergleichen bietet der Fachhandel in großer Auswahl an. Kauknochen sind gut für die Zahnhygiene. Frisches Wasser muss für den Hund immer erreichbar sein und muss zweimal täglich gewechselt werden. Zeitaufwand Je nach Rasse und Größe mindestens täglich 2-3 Stunden zum Äußerin, für die Fütterung,Reinigung, Fellpflege etc., zusätzlich mehrmals täglich je 1/4 Stunde zum Spielen Kosten Anschaffungskosten inkl. Impfungen, Steuer und Erstausstattung mindestens Euro 70.-(ca. S 960,-) für Impfung und Hundesteuer ca. Euro 70.-(ca. S 960,-) pro Jahr Folgekosten: ab ca. Euro 20,- bis 70,- (ca. S 275,- bis ca. S 960,-) pro Monat für Futter, zusätzlich Tierarztkosten,Versicherung etc. |